À propos de moi
Flamenco ist eine Brücke zwischen der Schweiz und Spanien. Spanische Lehrer kommen regelmäßig in die Schweiz, um Unterricht zu geben, und viele Schüler reisen nach Madrid, Sevilla oder Jerez, um dort ihre Kenntnisse zu vertiefen. Flamenco verbindet Menschen aus ganz unterschiedlichen Welten und schafft eine einzigartige Gemeinschaft.
In meinem Unterricht lege ich großen Wert auf das Compás. Der Lernprozess beginnt mit einfacheren Rhythmen wie Fandango, Sevillanas oder Tangos. Später arbeiten wir uns schrittweise zu anspruchsvolleren Compás wie Soleá por Bulería oder Alegrías vor. Eine solide Technik ist unerlässlich, um die verschiedenen Flamenco-Stile zu meistern. Für mich ist nicht nur die Choreografie wichtig, sondern vor allem das Verständnis für den Stil und den Rhythmus.
Neben Technik und Rhythmus geht es im fortgeschrittenen Unterricht darum, Emotionen durch den Tanz auszudrücken. Das bedeutet, die eigene persönliche Geschichte in den Tanz einfließen zu lassen, um eine authentische Interpretation zu schaffen. In diesem Moment wird Flamenco nicht nur getanzt – er wird gelebt.
Zusammen mit meiner Schwester Sylvia Perujo, die in Lausanne unterrichtet, organisiere ich die Feria Flamenca. Dieses Event ist eine Gelegenheit für unsere Schüler, ihre Fortschritte zu präsentieren. Mein Ziel ist es, ihre Neugierde und Motivation zu erhalten. Ich fordere sie heraus, gebe ihnen aber auch Erfolgserlebnisse, damit sie mit Freude und Selbstvertrauen tanzen können.
Das Unterrichten ist meine Leidenschaft. Ich begann bereits mit 14 Jahren als Vertretungslehrer, und nun, mit 49 Jahren, unterrichte ich immer noch mit der gleichen Begeisterung. Mich erfüllt es, die Liebe zum Flamenco, die ich selbst von meinen Lehrern erhalten habe, an meine Schüler weiterzugeben. Einer meiner schönsten Momente ist es, wenn ich sehe, wie ein Schüler sich im Spiegel ansieht, stolz auf seinen Fortschritt, mit einem zufriedenen Lächeln. In diesem Augenblick weiß ich, dass ich mein Ziel erreicht habe.